Warum wir TaskBlue entwickelt haben
Eltern wünschen sich weniger Streit ums Handy, Kinder wollen nicht bestraft werden. Beides geht, wenn ein Kind weiß, wofür es sich konzentriert. Deshalb holt bei TaskBlue jede Fokusstunde echtes Plastik aus dem Meer.
Die Geschichte
TaskBlue haben zwei Studenten aus Berlin gegründet, Paul Kasten und Alexander Zakharov. Angefangen hat es mit den Handyverboten, die immer mehr Schulen einführen.
Wir glauben nicht, dass Verbote die Lösung sind. Ein Verbot regelt die Schulstunden, aber es bringt Kindern nicht bei, selbst mit dem Handy umzugehen. Nach der Schule ist das Handy wieder da, mit denselben Apps, die so gebaut sind, dass man nicht aufhört. Die Forschung stützt das: In einer britischen Studie mit 1.227 Jugendlichen an 30 Schulen waren Kinder an Schulen mit Handyverbot insgesamt nicht weniger am Handy und fühlten sich nicht besser als an Schulen ohne Verbot. (Quelle: Goodyear et al., The Lancet Regional Health Europe, 2025)
Deshalb macht TaskBlue nur die ablenkenden Apps unsichtbar, der Rest des Handys bleibt nutzbar. Dazu kommt ein positiver Grund statt eines Neins: Jede Fokusstunde mit TaskBlue holt echtes Plastik aus dem Meer. Dein Kind sieht, dass seine Konzentration etwas bewirkt, und hat einen Grund, sich ohne die ablenkenden Apps zu konzentrieren. Unser Ziel ist, dass Kinder mit der Zeit merken, wie gut ein klarer Kopf tut, und sich selbstständig konzentrieren, nicht nur, weil die Eltern es eingestellt haben.
Heute besteht TaskBlue aus zwei Teilen: einer iPhone-App, die ablenkende Apps von selbst unsichtbar macht, zum Beispiel in der Schule, und dem BlueTag, einem kleinen Schlüsselanhänger für die Eltern, in Berlin aus pflanzlichem PLA 3D-gedruckt und von Hand verpackt. Der BlueTag ist kein Zubehör, sondern der Schlüssel zur App. Beide Teile verbindet ein einfaches Versprechen: Jedes Mal, wenn sich dein Kind konzentriert, holt es Plastik aus dem Meer.
Mission
Eine Million Familien, deren Kinder in der Schule ohne ablenkende Apps lernen. Und so viel Plastik zurück an Land, dass man den Unterschied im Meer wirklich sieht.
So arbeiten wir
- Was wir über TaskBlue schreiben, prüfen wir am Code der App. Steht hier etwas, das die App nicht kann, ist das ein Fehler, und wir korrigieren ihn.
- Angaben zu anderen Apps stammen von den Websites, Hilfeseiten und App-Store-Einträgen der Anbieter. Jeder Vergleich nennt Datum und Quellen und sagt auch, wo die anderen stärker sind.
- Zahlen in unseren Ratgebern übernehmen wir nur aus veröffentlichten Quellen wie Studien, Fachgesellschaften oder Ministerien, und wir verlinken sie.
- Beim Ocean Impact rechnen wir mit rund 50 g geborgenem Meeresplastik pro Fokusstunde, höchstens 5 kg pro Kind und Monat. Die Bergung läuft über die WWF-Partnerschaft und GhostNetZero.
Dir ist ein Fehler aufgefallen? Schreib uns an [email protected].
Das Team
Paul Kasten
Gründer, TaskBlue · Berlin
Alexander Zakharov
Gründer, TaskBlue · Berlin